Ausstellung HomeFromHome VOLUME 1 Muenchen
 

News // 29.04.2010

Volume I

Einzelausstellung

Volume I, der erste Abschnitt des zweiteiligen Ausstellungsprojektes des Berliner Künstlers Thomas Prochnow, setzt sich mit der außergewöhnlichen Raumsituation der Galerie HOME FROM HOME auseinander. Den grenzenlosen Übergang von Galerie zu Lebensraum nutzt und thematisiert Prochnow anhand von raumübergreifenden Installationen, in denen sich die Kunst über räumliche Begrenzungen hinwegsetzt. Die Beschäftigung mit dem Raum bildet ein zentrales Thema in Prochnows Schaffen. Die Konzentration auf und Hinterfragung von räumlichen Gegebenheiten und deren Wahrnehmung sind die Ausgangsbasis seiner Installationen. Ganz gezielt arbeitet er mit den architektonischen Gegebenheiten von Räumen; er greift sie auf, transformiert sie, verschiebt sie, ergänzt sie und bringt dadurch neue Formen und Blickwinkel ins Spiel. Diese kommunizieren mit der gewählten Umgebung und geben dem Raum ein anderes Gesicht. Mit Arbeitsmitteln wie Farbe, Klebeband oder gefundenen Materialien, z. B. Holz, verwischt er die Grenze zwischen Architektur und Skulptur. Meist hält er sich im Kanon klarer und einfacher geometrischer Formen auf. Diese Reduktion auf wenige formale Elemente verbindet ihn mit dem Gedankengut der Minimal Art. Doch entsteht bei Prochnow, durch die Einschreibung der geometrischen Formen in bereits bestehende Räume etwas Unerwartetes.
Prochnow kam über Graffiti zur Kunst. Der Übergang zum Installationskünstler liegt nicht so fern, da er den Räumen, die er bearbeitet seine Handschrift verleiht und somit in reduzierter Form 3-dimensional weiter “tagged”.

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21.05 – 09.07.2010
HOME FROM HOME, München
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Volume 1

solo show

Volume I, the first half of Thomas Prochnow’s two-part solo exhibition, explores the unusual spatial situation of the gallery HOME FROM HOME. In Volume I, Prochnow dismantles the relationship between gallery space and domesticity, challenging, defying and redesigning spatial boundaries. Prochnow’s work is primarily three dimensional, focusing on and questioning spatial perception of movement and experience within a given space. Site specific, each new work confronts the environmental situation in which it is found. The space is captured, transformed, pushed, added to, until a new space within the space evolves, fully integrated but at the same time at odds with its host. With modest methods, paint or found objects, Prochnow blurs the perception of architecture and sculpture. Remaining within the restriction of geometric forms, the reduction to simple and clear lines and structures places him loosely within the thinking of minimalism. However, once Prochnow has finished dismantling his own spatial restrictions, geometry starts to look like something completely undefined!
Prochnow came to installation art via graffiti. The transition to installation artist is not so far removed; his interventions with space, are in effect also a form of “tagging”, albeit in three dimensions! The artist will be present at the private view and we look forward to seeing you, as always !

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21.05 – 09.07.2010
HOME FROM HOME, München
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